Der Band Freistaat Flaschenhals beschäftigt sich mit einem Abschnitt deutscher Geschichte, der zwischen Dolchstoßlegende und Machtergreifung der Nationalsozialisten in Vergessenheit zu geraten droht. Es handelt sich um die Jahre zwischen 1918 und 1923: Der Freistaat Flaschenhals war ein Gebiet, das nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zwischen den französischen und amerikanischen Besatzungszonen rund um Mainz und Koblenz unbesetzt blieb und somit fast völlig isoliert war – ein schmaler Korridor in Form eines Flaschenhalses entstand, dem der Freistaat seinen klangvollen Namen verdankte. Offiziell wurde der Bezirk weiterhin von Berlin regiert, praktisch war der Landstrich geografisch, technisch und infrastrukturell vom restlichen Deutschen Reich abgeschnitten.
Stephanie Zibell und Peter Josef Bahles haben jetzt ein Buch über dieses Kuriosum deutscher Geschichte geschrieben: Kenntnisreich und mit vielen Anekdoten und Histörchen versehen, beschreiben die Autoren in ihrem Buch Freistaat Flaschenhals das Leben, das die Bewohner des „Freistaates“ während ihrer fünfjährigen Isolierung zu bewältigen hatten und wie die Bevölkerung der allgegenwärtigen Bedrohung durch die Franzosen mit viel Cleverness und Witz begegnete.

 

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

Teil II: Histörchen aus dem „Freistaat Flaschenhals“

Von einem, der auszog, die letzte Ehre zu erweisen und dann im schwarzen Anzug die Gasse kehren musste...Zeitzeugen erzählen. (von Peter Josef Bahles)

Die Versorgung.................................................................................................................Seite 54

Aus der Chronik der Familie Bahles.............................................................................Seite 56

Der Schulweg....................................................................................................................Seite 62

Alles Kaub“ Eine Geschcichte über J.A.Brien............................................................Seite 63

Aus der Lorcher Stadtchronik.........................................................................................Seite 64

Die Postverbindung im Freistaat Flaschenhals.........................................................Seite 66

Teil III: „Freistaat Flaschenhals“ (Original von Edmund Anton Pnischeck)

Der Freistaat Flaschenhals -

Das groteskeste Gebilde der Besatzungszeit...........................................................Seite 71

Bonusmaterial: Der „Flaschenhals“ war nicht allein!...............................................Seite 98

Anhang Biografische Hinweise..................................................................................Seite 104

Die Autoren.....................................................................................................................Seite 107

Die Initiative.....................................................................................................................Seite 109

Quellen- und Literaturverzeichnis...............................................................................Seite 110

Abbildungsverzeichnis..................................................................................................Seite 112

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